KI-Plattformen

Was kostet KI im Unternehmen wirklich? Lizenzmodelle im Vergleich

Pro-Nutzer-Lizenzen für KI-Werkzeuge unterscheiden sich deutlich im Preis. Ein Überblick, was Business-Tarife großer Anbieter kosten – und worauf es bei der Kalkulation ankommt.

Europäische KI

Bei der Einführung von KI im Unternehmen wird der Lizenzpreis oft erschöpfend verglichen, die tatsächlichen Folgekosten dagegen selten. Ein nüchterner Blick auf die aktuellen Preise hilft bei der Einordnung.

Was große Anbieter aktuell verlangen

OpenAI listet seinen Business-Tarif für ChatGPT mit 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Microsoft 365 Copilot wird als Add-on zu bestehenden Microsoft-365-Lizenzen angeboten, mit Listenpreisen, die je nach Quelle und Aktion zwischen etwa 15 und knapp 30 Euro pro Nutzer und Monat liegen, zusätzlich zur ohnehin bestehenden Office-Lizenz.

Warum der Vergleich schwerfällt

Die Angebote sind nicht direkt vergleichbar: Ein Copilot-Zugang setzt eine bestehende Microsoft-365-Lizenz voraus, ein ChatGPT-Business-Zugang bringt keinen Zugriff auf andere Modelle mit. Wer mehrere Werkzeuge parallel einsetzt, etwa für Text, Code und Datenanalyse, zahlt schnell mehrere Lizenzen pro Kopf.

Worauf es bei der Kalkulation ankommt

Sinnvoller als der reine Listenpreis ist die Frage, wie viele unterschiedliche Werkzeuge ein Team tatsächlich braucht und ob ein Bündelangebot günstiger ist als mehrere Einzellizenzen. oneAI etwa bietet Zugriff auf 34 Modelle verschiedener Anbieter zu einem Einstiegspreis von 16,99 Euro pro Nutzer und Monat, was den Vergleich gerade für Teams mit unterschiedlichen Anwendungsfällen vereinfacht.

Quellen